Vikingfisk

20.12.11 | 20:47 | Chris Mess

Alle Jahre wieder...

Wer schreibt, der bleibt!

Kartenschreiben beim AdventsølDie Zeit auf dem Beschleunigungs-streifen Richtung Weihnachten wird gerne als "besinnlich" oder "ruhig" bezeichnet, aber wer auch nur im entferntesten etwas von diesem Trubel mitbekommt, der sollte sich darüber im Klaren sein, dass das eine geschickte Marketingstrategie der Nordpol-PR-Agentur ist.

Aber: das Gewühl aus Geschenke kaufen in letzter Minute, Weihnachts-feiern abklappern und schicke Karten schreiben "besinnlich" zu nennen, ist
– familienfreundlich ausgedrückt – glatter Hohn!


Aber mit einer gesunden Portion dänischer Gemütlichkeit läßt sich das ganz gut aushalten, denn bei einem schönen Adventskaffee (mit Øl statt Kaffee, versteht sich) mit den Heringsplätzchen nach einem Rezept von Großonkel Mads (der viele einsame Weihnachten aus See verbringen musste) läßt sich hervorragen entspannen.
Und eben schicke Karten an all die Lieben schreiben, die einem am Herzen liegen und mit denen man im letzten Jahr viel Spaß auf Bühnen, in Proberäumen und beim Pilsbier hatte.

Also: Wenn ihr eine Karte von den Bubenz bekommen habt, wisst ihr es ja schon, sonst ein laut gegröltes "Glædelig jul og godt Nytår!" in eure Richtung!

27.06.11 | 22:42 | Chris Mess

Hail to the Queen!

The Return of Presl’Iso...

Preslisa, das Publikum und Iso Lange haben die Fiskies darauf gewartet, doch endlich hat die holde Preslisa in ihrem vollgestopften Terminkalender ein Plätzchen gefunden, dem inbrünstigen Ersuchen nachzugeben und die Bretter, die dem Sprichwort nach die Welt bedeuten, mit Iso og hele banden zu teilen.

Und. Es. War. Es. Wert! Sowasvon!

Während sich ein Großteil der frankfurter Bevölkerung auf das hochgejazzte Eröffnungs-Klimbim der Frauen-WM vorbereitete, fand auf einer kleinen, unbeugsamen Bühne in Wurfweite des Spektakels ein wirkliches Feuerwerk des Jazz statt. Mit einem femininen Glanzpunkte, der die Prinz und Jones dieser Welt dermaßen in den Schatten stellen, daß es eine Freunde war!

Der Herr Doktor schaut skeptisch... Es begann recht harmlos mit einer Anfrage, ob denn nicht im kuscheligen Café-Restaurant "DIE BRÜCKE" ein Plätzchen existiert, welches die ganze kreative Energie von Presl’Iso fassen könnte. Oder andersrum?

Egal: einfach die Tische auf der erhöhten Fläche zusammen- schieben (vorher die dort sitzenden Gäste um Platzwechsel bitten), eine Gesangsanlage aufbauen und den Grill vom Herrn Doktor irgendwo platzieren – schon kann es losgehen!

Achja: und irgendwo dringend noch Øl für die Bubenz abstellen. Am besten in Reichweite, dann muss Bjorne nicht immer über den Bass vom Herrn Professor steigen.
Passt aber auch so irgendwie...

Nachdem sich alle irgendwie auf der Bühne sortiert hatten und das Publikum den Raum gut ausfüllte, ging es los.
Wie man das halt so kennt.

Iso hatte sich zur Abwechslung auf eine Setliste festnageln lassen (schon allein um die holde Preslisa nicht mehr zu verwirren, als sie durch das Wiedersehen mit dem wilden Haufen sowieso schon war), also gab es für die Fiskies diesmal keine gute Ausrede, wenn sie mal wieder danebenbretterten.

Eloquent, elegant und ergebnisorientiert ging unser liebster Lümmeldäne dann auch zu Werke, immer mit der Gewissheit, daß diesmal das "Musiker zu Dilettanten"-Verhältnis wenigsten "eins zu eins" war.

Und Struktur und Anwesenheit einer Dame schienen auf die Rabauken des Cores Wunder zu wirken, denn es wurde fast so etwas wie Zurückhaltung geübt, wenn es um das Entgleisen auf der Bühne ging. Die Betonung lag dabei selbstverständlich auf "fast"...

Das Øl floß trotzdem in Strömen, der Schweiß von den Wänden, die Zuschauer waren begeisterungs- fähig wie Erstklässler (vieleicht auch, weil ein oder zwei genau in diesem Alter waren) und alle hatten einen Riesenspaß. Entrücktes Lächeln allenthalben!

Damenunterwäsche?!? Klar, daß sich das auch noch dadurch verstärken ließ, daß die hervorragend aufgelegte Preslisa gerne für ein zweites Set den Barhocker erklomm und mit ihrer liebreizenden Stimme die Grölerei der Bubenz zuckersüß konterkarieren konnte.

Zum mitschreiben: zuk-ker-süß.

Das nach der ersten Zugabe ("Voulez vous coucher avec Fiskecore?!") noch eine zweite (diesmal glücklicherweise "Eventuell" mit Preslisa) gefordert wurde, sprach Bände!

Einige Dinge werden trotzdem für immer im Dunkeln der Geschichte verweilen.

Zu Beispiel: Wie nahm es die Crews vom Café auf, daß die Fiskies immer durch ihre Küche rannten?

Oder: Warum hingen in den Katakomben, die das Backstage darstellten, drei Examplare von erstklassiger Damen-Unterbekleidung (siehe Beweisfoto rechts)?

Aber auch: Wer waren die Amerikaner, mit denen sich die Jungs so angeregt nach dem Gig unterhielten?

Es sind diese Mysterien, die selbst von diplomierten Geschichtskundlern nie geklärt werden können...

05.06.11 | 13:27 | Chris Mess

Groennecastlemåde

"Wir nennen es: ein bisschen merkwürdig, aber saugeil."

Voulez vous coucher avec 3/4 Fiskecore? Auch wenn bei "Hessen rockt!" für die Jungs schon nach der Vorrunde Schluß war, so hat es doch gereicht, um etwas Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen – diesmal sogar positive!

Zumindest hatte die Frankfurter Rundschau die Bubens auf die Bühne beim Grüneburgwegfest gebeten.

Und da sagt man ja nicht einfach "Nö!".


Nun ist es ja schon eine schöne Tradition, daß bei Auftritte, die nicht in geschlossenen Räumen stattfinden, der Wettergott seinen Senf zu der ganzen Angelegenheit dazu geben muss.
Fast immer in Form von Niederschlag, also Regen.

Folglich öffnete pünktlich mit der Ankunft der Fiskies Thor die Pforten des Himmels, um einen doch recht heißen Samstag abzukühlen und das der im Rahmen des Singer-Songwriter-Programms spielenden Claudia Rudek lauschende Publikum unter die Schirm zu treiben.

Glücklicherweise tat das der Begeisterungsfähigkeit der Anwesenden keinen Abbruch, ein gut gelaunter Iso und eine auf den Punkt spielende Rhythmussektion gaben die letzte nötige Prise dazu: es war ein Vergnügen.

Bjorne wird es sich beim nächste Gig hübsch fünfmal überlegen, ob er in die Heimat fährt, wenn zur Goldenen Hochzeit von Tante Freja und Onkel Mads eingeladen wird...

Nur die von den Bubens in die Menge geworfene Devotionalien wurden von jüngeren Anwesenden in einigen Fällen zurück zur Bühne getragen, denn egal wie komisch die Kerle auf der Bühne sind, wenn Menschen Sachen auf den Boden vor sich fallen lassen, dann bringt man die ihnen auch wieder.

Eins-A Kinderstube, aber irgendwie dem Konzept des "gestreuten Merchandising" konträr...

Egal – nach einer Zugabe wurde "Iso Herquist og hele banden" von der Bühne gelassen und Gastone durfte versuchen, dem durchwachsenen Wetter etwas italienische "Ars Vivendi" entgegenzusetzen.

Danach rockten noch frisch gepresst (deren Gitarrist und Sänger von Dr. Køhler zuvor schon als "Grillrosthalter" eingesetzt wurde) mit ihrem "Progressiv Cover Rock" bis zum Ende die Massen, allerdings waren die Fiskies da schon eher damit beschäftigt, ihre Getränkebons einzulösen.

Doch das ist eine andere Geschichte, die hier nicht erzählt werden soll...
Iso Herquist og hele banden auf dem Grüneburgwegfest

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